Höhlenforscher
Heute, am 26.4.2026, standen Höhlen auf dem Programm. Es gibt derer 6 in der Margret-River Region. Wir hatten uns 2 „self-guided“ ausgesucht. Den Anfang wollten wir mit der „Mammoth-cave“ machen. Die war jedoch so voll, also die Parkplätze, dass wir mit unserem Geschoss keinen Platz mehr fanden. Also machten wir uns auf zu der Nächsten, das sollte die „The Giants Cave“ sein. Wir hatten gelesen, es gibt keine Beleuchtung, man bekommt Helme mit Licht und dann kann man durch laufen.
Empfangen wurden wir am Eingang von 2 netten Rangern (oder besser Rangerinnen?) denn es waren 2 Damen. Die Chefin der Höhle oder Höhlen war eine Deutsche, so wurde uns berichtet. Ausserdem wurden wir gleich mit den Worten empfangen: “ This is an adventure cave!!“ Das wurde mindestens 3 mal wiederholt und es wurde uns erklärt – kein Licht, steile Treppen, Leitern rauf und runter – immer mit dem Hinweis „Adventure“!! Ich war ja schon etwas am Zweifeln, aber dann erzählt die Jüngere sie hätte vor einiger Zeit ihren Schwiegervater, der 75 ist, durch die Höhle begleitet. Also dachte ich – 5 Jahre jünger, das sollte zu schaffen sein! Mutig bezahlt und dann ging es in den Erklärungen in die Details …. davon weiter unten mehr …
Ein Blick in die Tiefe und nach einem letzten Blick nach oben zum Licht – ging es in die Dunkelheit!
Jetzt einige Eindrücke ohne weitere Kommentare!
Und jetzt war es soweit! Wir standen vor dem „POR“ ab hier gab es kein Zurück mehr!
Birgit hat die Leiter als erste erklommen. Es ging ja ganz leicht, bis man an der Stelle war, die so eng war, dass man gerade noch eben sich durchschieben konnte.
am Ende der Leiter ging es in einem 180 Grad Winkel weiter, wo man sich an Ketten hoch ziehen musste und gleichzeitig einen großen Schritt über das Loch hinbekommen musste, durch das man sich eben nach oben gezwängt hat!
hier nochmal gut zu sehen, die Stange rechts unten im Bild, an der man sich hochziehen musste, die andere Hand an der Kette links im Bild.
Rechts unten das Ende der Leiter von unten.
weiter ging es die nächste Leiter hoch und durch noch ein so kleines Loch. An dem Ende ging es auf den Knien kriechend weiter. (Freundlicherweise war der Pfad mit Gummimatten ausgelegt 😉 )
Anschließend ging es wieder aufrecht weiter, allerdings nicht gerade, das wäre ja zu schön – nein an einem Seil festhaltend die Felsen runterrutschen. Die waren durch die Jahre so glatt geschliffen, man hätte auch auf dem Hosenboden runterrutschen können.
Zum Abschluß (was wir aber noch nicht wussten) gab es jetzt noch ein paar schöne Stalagniten und Stalaktiten. Mittlerweile hatten wir gefühlte 4 Stunden in der Höhle zugebracht!
Wieder tauchte eine Leiter auf – aber ….. am Ende weit oberhalb der Leiter um ein paar Ecken – da ein Licht!!
Nachdem auch diese Leiter bezwungen war, gab es nur noch ein paar Felsen zu überwinden über die man sich an einer Metallstange hochziehen musste – und als Belohnung
we survived!
nach einer Verschnaufpause ging es zurück zum Eingang.
Wir haben ca. 580 m hinter uns gebracht, so lang soll die Höhle sein, auf dem tiefsten Punkt waren wir 86 m unter der Erde. Das ganze hat, für uns, ca. 1:30 Std. gedauert. Andere sind bestimmt schneller durch. Überholt hat uns am Anfang nur ein Paar danach niemand (was auch gut war, so konnten wir alles ganz in Ruhe „genießen“).
Während wir uns erholten kamen einige Personen aus der Höhle, war interessant, die einen leichtfüssig und beschwingt, die anderen auch etwas „fertig“ – so wie ich ~:-0
So, das war also jetzt die erste versprochene Geschichte – es kommen noch mehr 🙂
Freut euch drauf und bis dahin
Viele Grüße eure Reisenden
Birgit & Jürgen



























Da sage ich nur… „Respekt“
Eine wirklich imposante Tour !!
Ich weiss nicht, ob ich mich das getraut hätte….