Port Hedland
Am Montag sind wir in Port Hedland angekommen, dem nördlichsten Punkt unserer West-Australia-Rundreise.
Die Nacht davor haben wir auf einem der schönsten Plätze der ganzen bisherigen Tour verbracht! Wir waren auf dem „Albert Tognolini Lookout“. Diese Aussicht konnten wir von hier oben direkt genießen.
Wir sind gerade rechtzeitig angekommen um noch einen Platz in der 1.Reihe zu ergattern.
In Port Hedland haben wir uns dann einen Stellplatz in der Nähe des Hafens ausgesucht, auf dem man 72 Stunden (als selfcontained) stehen darf. Was wir jedoch nicht bedacht haben – die Erzzüge fahren 24/7 :-0 wir standen ca. 700 Meter von den Ankunfts- und Verschiebegleisen weg.
Aber das wummern der Doppeltraktion-Dieselloks – das hörte man die ganze Nacht. Machte nix – wir hatten schon viel lautere Plätze 🙂
Port Hedland ist mit rund 13.800 Einwohnern eine der größten Städte des australischen Bundesstaates Western Australia. Der Hafen Port Hedland, über den vor allem Eisenerz exportiert wird, gehört zu den größten Häfen für Schüttgut weltweit.
aus Wikipedia
Eine der großen Gesellschaften, die das Erz anliefern ,ist die BHP-Group (Wikipedia).
Und jetzt kommen die (von den Enkeln) schon sehnsüchtig erwarteten Bilder der Züge. Zuerst ein paar der BHP. Die Loks fahren (scheinbar) immer mindestens im Doppelpack.
Und jetzt gibt es noch 2 Filmchen (jeder so um die 30 MB. Leider sind die Loks doch sehr laut und daher ist die Vorbeifahrt der Loks etwas übersteuert – sorry.
Zuerst der Leerzug der zurück in die Berge fährt. Der Zug wird nach 134 Waggons durch 2 Loks unterbrochen, dann kommen nochmal 136 Waggon dazu!
Meine Vermutung ist, dass der Zug zu 2 Gruben fährt und unterwegs einfach geteilt wird.
Hier kommt dann der voll beladene Zug zurück. Auch hier kommen nach 134 Waggons wieder 2 Loks und dann noch 136 weitere Waggons.
Was eben bei der Durchfahrt des vollen Zuges an der mittleren Lok sicherlich nicht so aufgefallen ist – hier ein Standbild und achtet mal auf die vorderen (also die linken)Fenster! Dort ist ein Blech oder sowas vor die Scheiben gespannt – total rot! Was da an Staub aus den Waggons aufgewirbelt wird!
Und hier die 2. Linie, die nach Port Hedland geht, die FMG.
Auch zu dieser Gesellschaft gibt es natürlcih 2 kleine Filme, einmal leer und einmal voll, beide jeweils mit 244 Waggons!
Und aller guten Dinge sind 3! Am Dienstag, als wir dann weiter gefahren sind, haben wir in Wickham noch einen Zug der „Rio Tinto“ Gesellschaft gesehen. Leider zu weit weg und kein Weg näher ran zu kommen, daher nur ein paar Bilder (die ich wieder in eine Galerie verpacke 😉 ). Das erste entstand vor ein paar Tagen unterwegs.
So damit ist Schluß mit Eisenbahnbildern. Ich hoffe, ihr hattet ein bisschen Spaß daran. Und ich denke mal, unser Bahn-Spezialist, Holger, wird es sich nicht nehmen lassen, uns noch über das eine oder andere technische Detail aufzuklären 😉
In diesem Sinne – bleibt alle gesund
Viele Grüße – die Reisenden
Birgit & Jürgen













