Urzeitliches
heute haben wir einen Bildungstag eingelegt 🙂
Zuerst haben wir Stromatoliten in Cervantes besichtigt.
Das sind praktisch lebende Steine, die seit Jahrmillionen die Erde bevölkern. Es gibt 3 Stellen in WA wo man diese besichtigen kann. Einer ist der „Hamelin Pool“ auf dem Weg nach Denham. Den wollten wir an und für sich besichtigen. Jedoch hat ein Zyklon 2021 den Jelly (Steg) zerstört und der ist bis jetzt noch nicht wieder aufgebaut. Dann haben wir eben heute auf dem Weg zu den Pinnacles die anderen lebenden Steine besichtigt.
Durch die Anhäufung gebundenen Sediments und/oder ausgefällten Kalks werden die Mikroorganismen des Biofilms eingeschlossen und bedeckt. Sie wachsen jedoch ständig durch Längenwachstum bzw. Vermehrung in die Höhe, so dass der Biofilm an der Basis zwar inaktiv wird und abstirbt, jedoch nach oben immer weiter wächst. Dies hat ein Höhenwachstum des Stromatolithen zur Folge. Die Gründe für die Schichtung sind vermutlich vielfältig und noch nicht vollständig bekannt. Als Ursache kommen unter anderem in Frage: täglicher Sonnenrhythmus, episodischer Sedimenteintrag, saisonaler Wechsel der chemischen Beschaffenheit des Wassers, Veränderungen der Biofilm-Biozönose. Über Wachstumsgeschwindigkeiten ist kaum etwas bekannt. Die rezenten Stromatolithen im Hamelin Pool (s. u.) wachsen etwa 0,3 mm je Jahr.
Quelle: Wikipedia
Anschließend ging es weiter in den Nambung Nationalpark (Wikipedia) in die Pinnacles Dessert. Nach den üblichen 17 $ mussten wir unser Auto abstellen.
Es gibt zwar eine Straße durch den Park, die ist jedoch für so große WoMo’s nicht geeignet – wurden wir gleich drauf hingewiesen. OK – dann gehen wir eben zu Fuss – sind ja nicht fusskrank 🙂
Der Anfang war ein mit Platten gelegter, verschlungener Weg – aber DANN – Leute ich muss euch sagen – so einen WOW Effekt habe ich wirklich ganz selten gehabt. Ich kannte ja Bilder aus dem Netz und so, aber das Original – Wahnsinn!
Viel zu erzählen gibt es nicht – lasst die Bilder einfach auf euch wirken!
Natürlich sind auch solche Schilder in diversen Sprachen (!), leider, notwendig. Es gibt derer viele in dem Areal!
Und mit diesem letzten Blick auf die Pinnacles wollen wir uns auch von euch verabschieden – nein keine Angst, noch nicht ganz 😉 ein paar Tage haben wir ja noch …
Tschüß bis demnächst sagen die Reisenen
Birgit & Jürgen











Wahnsinn, was die Natur so erschaffen hat!!
Herzliche Grüße von Iris und Frank