Die Anreise – Teil 1

N’Abend zusammen oder Dobra vecer! (wie es lt. Lexikon hier heißt)

ich sitze hier in T-Shirt, kurzer Hose bei 26 Grad vor dem Wohnmobil und schreibe den ersten Bericht.
Wie ja schon gesagt haben wir das WoMo am Dienstag übernommen, konnten sehr früh (9:00 Uhr) übernehmen. Nach einer ausführlichen Einweisung ging es nach Hause zum Beladen. Wir wollten ja dieses Mal auf keinen Fall über 3,5 t kommen, da in Österreich oft gewogen werden soll. Also Wassertank nur halb voll, keine Fahrräder und Getränke auch nur die erste Ausstattung.

Frühen Nachmittag waren wir dann auch fertig, sodass es nach einem kurzen Mittagessen gegen 15:00 los ging.

Vor der Schranke mussten wir noch halten und dann ging es die Issendorfer Strasse hoch, wo das Unglück (für mich jedenfalls) dann seinen Lauf nahm! In Höhe Doktor Gründahl kam uns ein Kieslaster-Sattelzug entgegen und nach über 40.000 unfallfreien Wohnmobil-Kilometern nehme ich mit dem rechten Außenspiegel einen Außenspiegel eines dort parkenden VW-Busses mit! Ein Scheppern und Krachen als ob alles auseinander bricht! Nächste Gelegenheit ran fahren. Bei uns hingen beide Spiegel raus aus dem Gehäuse. Den oberen konnte ich wieder rein drücken, bei dem unteren jedoch waren die Halterungen raus gebrochen. Dann mit Hr. Stamm telefonieren – für den war das gar nicht weiter schlimm – für mich aber umso mehr! Er meinte wenn die Spiegel nicht zerbrochen sind, den unteren festkleben mit Klebeband und dann vielleicht in Deutschland noch eine Fiat-Werkstatt suchen. Klebeband habe ich dank meines kleinen Bruders ja gut mit 😉 also so machen und dann geht es weiter nach Apensen zur Raiffeisen auf die Waage. 3.540 kg bringen wir rauf – also soweit gut und weiter geht’s.

Wer mich gut kennt, kann sich vorstellen wie es mir dann gegangen ist …. mittlerweile ist es aber OK. Wir haben auch noch eine Fiat-Werkstatt gefunden. Dort hat ein Meister sich das angeguckt und gesagt damit können wir noch ganz beruhigt in den Süden und zurück fahren und es dann zu Hause reparieren lassen. Also machen wir jetzt ganz beruhigt unsere Tour 🙂

Unser Ziel war ja nach wie vor die Tour ohne Autobahn zu fahren! Das Navi leitete uns dann manchmal auch über ganz schön kleine Straßen. Aber so haben wir einiges an Landschaft gesehen. Die Tour dann weiter durch Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen bis nach Bayern.

2 Gedanken zu „Die Anreise – Teil 1

  • Sonntag, 12. September 2021 um 20:14
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    Zdravo, zum Glück ist nicht mehr passiert, sodass ihr weiterfahren konntet:-).
    Wir sind schon auf den folgenden Bericht gespannt. Genießt den späten Sommer und bis bald, laku noc, Frank und Iris

    Antwort
  • Sonntag, 12. September 2021 um 21:20
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    Wie mein Onkel aus Wiesbaden immer zu sagen pflegte: Wenn die Generalprobe in die Hose geht, läuft die Premiere wie am Schnürchen! Mit anderen Worten: Das wird ein toller Urlaub. Ach nee, das ist ja kein Urlaub, sondern eine Reise ;-).
    Also dann: Gute Reise!

    Schöne Grüße
    Holger

    Antwort

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